Rückblick

Jazzfreuden im Nonnenkloster

Braunschweiger Band „Saratoga Seven“ spielt in den historischen Hallen

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Nach den zünftigen Klängen zum Bierfest am Sonntagnachmittag, eroberten die sieben Musiker der Braunschweiger Jazzband „Saratoga Seven“ abends schwungvoll die historischen Hallen des Nonnenchors Wöltingerode und bescherten allen Konzertbesuchern einen herrlichen Ausklang des schönen Sommerwochenendes.

Waren Bandleader Harald Montag und seine Mannen bereits vor zwei Jahren, damals ebenfalls auf Einladung der Kulturgemeinschaft Vienenburg, musikalische Gäste auf dem Klostergut, bedurfte es nunmehr keiner großen Werbung, die eng gestellten Stuhlreihen bis auf den letzten Platz mit wahrer Jazzfreude zu füllen.

Die bekannten Musiker ließen sich auch nicht lange bitten und brachten zum Konzertauftakt der „guten Fee“ der Kulturgemeinschaft, Dagmar Goldack, spontan ein jazziges Ständchen zu ihrem 70. Geburtstag.

Mit einem sinnlichen „Write myself a Letter“ begann schließlich die musikalische Reise durch die ausgeprägte Welt des Jazz und Blues. Der begleitende Applaus während der Darbietungen brachte immer wieder die große Begeisterung des Publikums zum Ausdruck. Gerne folgten alle der Aufforderung „gemeinsam einen lockeren Jazzabend zu verbringen“.

Die sieben Musiker spielten in ihrem Repertoire auch alte Jazztitel aus der Gründerzeit dieser Musikrichtung, die um 1900 im New Orleans entstand. Dort, aus der in den Südstaaten der USA gelegenen Stadt, stammt auch der Jazzbandname „Saratoga“. Es handelt sich um eine dortige Straße, auf der die sieben Braunschweiger Musiker einst persönlich spielten.

nach Andrea Leifeld: "Jazzfreuden im Nonnenkloster", in "Goslarsche Zeitung", 01.Juni 2011.

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