Rückblick

Frankfurt(er) Jazz Trio spielt auf im Vienenburger Kaisersaal

Aus dem reichhaltigen Fundus der Jazz-Musik geschöpft

Die Jazzbegeisterung in der Harlystadt Vienenburg ist bemerkenswert. Jazzte vor grade mal sechs Wochen die „Saratoga Jazz Band“ auf Einladung der Kulturgemeinschaft im Kloster Wöltingerode, füllten sich am Sonntag beim Konzert des “Frankfurt Jazz Trio“ ebenso schnell die Stühle im Kaisersaal mit einem begeisterungsfähigen Publikum.

Mit „A beautyful friendship“ zum Auftakt, gefolgt von „A time for love“, bescherten die drei Musiker ihrem Publikum einen jazzigen Empfang, dem starke 90 Konzertminuten folgten.

Bereits seit 1989 ist das „Frankfurt Jazz Trio“ in unterschiedlicher Zusammensetzung der Musikszene bestens bekannt. Die aktuelle Formation, bestehend aus Olaf Polziehn (Piano), Marin Gjakonovski (Kontrabass) und Thomas Cremer (Schlagzeug) besteht seit 2001. Gemeinsam schöpfte das Trio in einem glanzvollen Konzert aus dem reichhaltigen Fundus der Jazz-Musik von Gershwin-Klassikern bis zu modernen Stücken, die aus der Feder ihres Pianisten Olaf Polziehn stammen. Oft gehen die international agierenden Musiker in getrennten Wegen ihren musikalischen Herausforderungen und Aufgaben in vielen Ländern Europas nach, um sich dann zu besonderen Konzerten, wie an jenem Sonntag im Vienenburger Kaisersaal, wieder zu vereinen.

„Es gibt nichts Schöneres als Schönes“, schwärmte Thomas Cremer über die jazzigen Titel über die Liebe, so die Ballade „Never let me go“, die immer einen Hauch von Melancholie in sich tragen. Mit „Remembering“ und Michele Petruccianis „Rachid“ folgten weitere Jazz-Klassiker und ein großer Applaus von einem begeisterten Publikum.


s. Andrea Leifeld "Frankfurt(er) Jazz Trio spielt auf im Vienenburger Kaisersaal", in: "Goslarsche Zeitung", 06. Juli 2011

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